Was bleiben muss.
Eine persönliche Einladung nach Luzern über unsere Daten, Verantwortung und Permanenz.
19. November 2026
Rechenzentrum Stollen Luzern & Richard-Wagner-Museum
Nicht alles muss bleiben.
Aber bestimmtes darf nicht verloren gehen.
Wir erzeugen mehr Information als je zuvor. Vieles davon gehört seiner Zeit. Doch bestimmtes trägt Wissen, Erinnerung oder Verantwortung weit über unsere Generation hinaus.
Für Unternehmen und Institutionen stellt sich deshalb eine zunehmend grundlegende Frage:
Wie bewahren wir jene Informationen, die Krisen, Technologiewechsel und Generationen überdauern sollen?
Am 19. November laden das Rechenzentrum Stollen Luzern, und Ewigbyte nach Luzern ein, um dieser Frage in einem kleinen Kreis* nachzugehen.
*Der Kreis ist auf 30 Gäste begrenzt.
Zwei Formen zukunftsfähiger Infrastruktur
Der Nachmittag beginnt unter dem Wartegghügel im Rechenzentrum Stollen Luzern.
Die Anlage selbst erzählt bereits von Dauer: Aus einer Zivilschutzanlage der 1960er-Jahre entstand tief im Wartegghügel ein Hochsicherheits-Rechenzentrum. Gekühlt wird es mit Wasser aus dem Vierwaldstättersee; die entstehende Abwärme fliesst zurück in die Stadt und wärmt Gebäude in der Umgebung.
An diesem Ort zeigen wir erstmals in der Schweiz eine andere Idee davon, wie Daten bewahrt werden können. Ewigbyte schreibt digitale Information mit Licht in Glas. Aus flüchtigen Bits werden physische Strukturen im Material – unveränderlich und ohne weiteren Energiebedarf für ihren Erhalt.
Was digital entsteht, erhält eine dauerhafte physische Form.
Über Generationen
Menschlicher Fortschritt beruht darauf, Wissen über Generationen weiterzugeben und darauf aufzubauen. Doch digitale Information liegt heute auf Medien und in Systemen, die für solche Zeiträume nicht geschaffen wurden: Datenträger altern, Technologien verschwinden, Bestände müssen migriert werden.
Laserbeschriebenes Glas verändert diese Voraussetzung. Information wird als physische Struktur in ein Material eingeschrieben, dessen Stabilität in vergleichbaren Verfahren Zeiträume von mehr als 10'000 Jahren erreichen kann – ohne Energie für den Erhalt und ohne regelmässigen Wechsel des Speichermediums.
Von der Infrastruktur zum kulturellen Gedächtnis
Am späten Nachmittag führt der Weg weiter auf die Anhöhe über dem Stollen nach Tribschen. Dort, am Ufer des Vierwaldstättersees, komponierte Richard Wagner das Siegfried-Idyll. Am Morgen des 25. Dezember 1870 erklang es erstmals im Treppenhaus des Hauses für seine Frau Cosima. Mehr als 150 Jahre später kehrt das Werk an diesem Abend in einer neuen Form an seinen Entstehungsort zurück.
Wir übergeben dem Richard-Wagner-Museum das Siegfried-Idyll – mit Licht auf Glas geschrieben. Ein privates Konzert lässt den Gedanken des Tages hörbar werden.
Denn Bewahren bedeutet nicht, die Vergangenheit festzuhalten.
Es bedeutet, ihr eine Zukunft zu geben
Der Nachmittag
| Zeit | Programmpunkt |
|---|---|
| 14:00 Uhr | Rechenzentrum Stollen Luzern Ankunft und persönlicher Empfang |
| Im Stollen Private Führung durch die unterirdische Anlage Einblick in Ewigbytes photonische Datenspeicherung auf Glas Gespräch und Austausch im kleinen Kreis | |
| ab 16:00 Uhr | Anschliessend · Tribschen Grusswort Vertretung der Stadt Luzern Übergabe des auf Glas geschriebenen Siegfried-Idylls Privates Konzert im Richard-Wagner-Museum Apéro riche |
Ein kleiner Kreis
Dreissig Gäste aus Wirtschaft, Institutionen, Wissenschaft und öffentlichem Leben.
Menschen, die Verantwortung für Wissen, Infrastruktur und Entscheidungen tragen, deren Wirkung über den Augenblick hinausreicht.
Wir möchten Raum schaffen für Gespräche, die in grösseren Formaten selten entstehen.
Wir würden uns sehr freuen, Sie in Luzern begrüssen zu dürfen.
Wir würden uns freuen, Sie in Luzern zu begrüssen.
Die Teilnahme erfolgt auf persönliche Einladung.
Bitte lassen Sie uns bis zum 15. Oktober 2026 wissen, ob Sie dabei sein können.
Adresse & Anfahrt:
📍 Rechenzentrum Stollen Luzern
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Genaue Adresse folgt nach Anmeldung
Für persönliche Rückfragen:
Edwin Ebbing
Key Account Manager Rechenzentrum